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photos by marius
stellWERKRAUM Level Frisch
„Slap Stick“
für TeilnehmerInnen im Alter von 11-13 Jahren
Die Theaterkursen finden immer mittwochs von 16:00-18:30 Uhr statt. TeilnehmerInnen: Alex Vollmer, Angelarij Melzer, Chantale Bögenhold, Clara Sophie Rogowski, David Hampel, Emilia Carstens, Emily Gerber, Jenifer Schuchardt, Laura Adama Kluge, Lea Brückner, Leah Faßbender, Leah Langenscheidt, Leon Obendorf, Moritz Kopperschmidt, Natascha Zander, Sophie Weber
Leitung: Ralf Appelfeller
Arbeitsweise:
Ausgedehnte Erwärmungen begleiteten unsere Kursarbeit von Anfang an. Diese machten vor allen Dingen Lust und Spaß. Dabei lernten die TeilnehmerInnen in dieser zahlenmäßig starken Gruppe alle wichtigen Grundelemente der Bühne spielerisch kennen. Einen Schwerpunkt wurde hierbei in den freundschaftlichen Umgang, sowie einer starke Gemeinschaft gelegt.
In den Erwärmungen fanden sich regelmäßig schon die verschiedensten Übungen zum Genre „Slap Stick“ wieder. Langsam ging die Gruppe in eine Art Laborcharakter über und erforschten, ab wann Abläufe auf der Bühne lustig sind?
So entwickelte jede/r TeilnehmerIn eine eigene Figur. Mit dieser wurde dann eine Zeit lang in alle Richtungen experimentiert. Sprache, Stimme, Bewegung, Handlung. Alle diese Elemente wurden einzeln zur Disposition gestellt und miteinander auf Tauglichkeit getestet. Beim Lernprozess spielten ausgedehnte Reflexionseinheiten eine wichtige Rolle. Die Kinder gaben sich gegenseitig Feedback und schulten somit ihre Wahrnehmung.
Im Laufe der Zeit kamen noch theaterästhetische Mittel wie Musik, chorisches Handeln und verschiedene Bewegungsabläufe hinzu. Zum Schluss experimentierten wir rein improvisativ mit aufgeteilten Figurenpärchen, die aus dem klassischen Slap Stick stammen. Im November bekamen wir das Angebot mit einer kleinen Darbietung auf dem Weihnachtsmarkt in Weimar mitzuwirken. Dies nahmen wir als Herausforderung gerne an. Schnell waren alle gemachten Erfahrungen zusammengefasst und eine kleine Geschichte entstanden. Sie musste ja auch irgendwie ein wenig in die Weihnachtszeit passen. Also verpackten wir die bekannten Märchen und unsere Übungserfahrungen und es entstand die Idee der Märchenmühle.
Zur Präsentation: „Die Märchenmühle“
Ein etwas seltsamer Professor forscht mit seiner Assistentin schon seit Jahren vergeblich. Sein Labor steht voll mit den kuriosesten Erfindungen. Er möchte gerne berühmt werden. Der richtige Durchbruch ist ihm aber noch nicht gelungen. Plötzlich hat er die geniale Idee für die Erfindung seines Lebens – wäre da nicht sein Enkelsohn. Dieser macht ihm einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Durch Zufall entsteht ein seltsamer Apparat. Diese Art Mühle erweist sich aber doch noch als eine ziemlich unterhaltende und gewinnbringende Erfindung.
Die 17 jungen DarstellerInnen entführen uns mit ihrer Märchenmühle in ein fantastisches Land voller schräger, bekannter und unbekannter Figuren aus dem Märchenland. Diese erleben die verrücktesten Geschichten.