Schultheaterprojekt „… und was kommt danach?“


Am 15.02.2011 um 18 Uhr und am 16.02.2011 um 11:00 Uhr präsentiert die 10. Klasse der Carl-August Musäusschule/Schulteil Schöndorf ihr Theaterprojekt

„…und was kommt danach?“ im stellwerk.

Im Rahmen des Unterrichtes Deutsch, Darstellen/Gestalten und Sozialkunde erarbeiteten 12 Jugendliche gemeinsam mit ihrer Lehrerin Michaela Zepezauer-Saul unter der Leitung der Theaterpädagogin Stefanie Heiner (stellwerk) eine Szenencollage. Lernen an einem anderen Ort wurde durch das Jugendtheater im stellwerk möglich. Die SchülerInnen stellten sich den Fragen: Schule zu Ende- und was kommt danach? Welche Ängste und Wünsche entstehen bei dem Gedanken an Zukünftiges? Wie beeinflusste mich meine Vergangenheit in Bezug auf Schule, Familie und Freunde? Was habe ich für Ziele und wie erreiche ich diese? Wie bringe ich mich in die Gesellschaft ein?

In Schreibwerkstätten entstanden Texte, Gedichte und Lieder, die die Gedankenwelt der Jugendlichen nach Außen tragen. Theaterarbeit bietet ein Forum, Dinge zur Sprache zu bringen, die im Schulalltag ungesagt bleiben. Es eröffnen sich Möglichkeiten zum Entdecken, Ausprobieren und zum Ausdrücken. Experimentiert wurde mit verschiedenen Materialien und theaterästhetischen Mitteln.

Das Schultheaterprojekt ist ein Nachfolgeprojekt. 2009 begann die erfolgreiche Kooperation mit einer Erarbeitung zu den Themen Fremdenfeindlichkeit, Toleranz und Ausgrenzung. Es entstand eine jugendliche Version von Shakespeares Klassiker „Othello“.

Aus dieser positiven Erfahrung heraus, stellten die Schüler einen Antrag beim Kinder- und Jugendfond der Bürgerstiftung Weimar und bekamen Unterstützung. Somit konnte das neue Projekt mit Beginn des Schuljahres 2010 an den Start gehen.

Inhalt des Stückes:

PolizistIn, Bankkauffrau/mann, ErzieherIn oder wie war das damals noch mal? Prinzessin, Kuscheltiertester, Rettungsschwimmer oder Astronaut? Als Kind wusste man wenigstens noch genau, was man werden wollte. Und jetzt soll man plötzlich und am besten sofort die richtigen Entscheidungen treffen. Aber wie sehen diese aus? Millionär müsste man da sein, aber löst das wirklich das Problem? Und wenn man seinen eigenen Weg findet, ist dieser dann der Richtige?

12 Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren stehen kurz vor dem Schulabschluss  und gehen gemeinsam auf die Suche nach Antworten. In einer selbst entwickelten Collage stürzen sie sich ins kalte Wasser und wagen einen Blick in die Zukunft. Träumen ist hier erlaubt…

Das Projekt wird gefördert durch den Kinder- und Jugendfonds der Bürgerstiftung Weimar.

Über stellwerkweimar

das junge Theater! für Thüringen in Weimar
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